Senioren-Ferien 2011

Alle waren zeitig am Treffpunkt, sodass der Chauffeur pünktlich abfahren konnte. Die Fahrt ging über Winterthur ins Turbental über Dussang nach Fischingen. Im Kloster Fischingen erwartete uns ein leckeres Mittagessen und anschliessend eine sehr interessante Führung durch die Klosteranlage. Das Benediktinerkloster wurde im Jahre 1138 vom Konstanzer Bischof Ulrich II. gegründet. Um 17.30 Uhr erreichten wir unser Domizil in Wildhaus, wo uns der Hotelier herzlich empfangen hat. Der Dienstag versprach wieder heiss zu werden, sodass einige schon am Vormittag den Spaziergang zum Lisighaus unternahmen. Dort genossen wir das Mittagessen und anschliessend trafen wir uns mit den anderen bei Zwinglis Geburtshaus. Frau Pfarrer Ruegg brachte uns Zwinglis Reformationsgedanken näher und so erfuhren wir wieder viel Interessantes. Am Abend zeigte uns Herr Dr. Kern einen wunderschönen Film aus seiner Arbeit als Hobby-Ornithologe. Herzlichen Dank an Dr. Kern!

Am nächsten Tag ging es mit Postauto und Bahn ins Städtchen Lichtensteig. Die Führung durch den Historischen Teil des Städtchens war sehr aufschlussreich. Bis heute haben wir sehr viel über die weltliche und religiöse Geschichte neu dazu gelernt oder unser Schulwissen wieder aufgefrischt. Am Abend stiess Herr Pfarrer Herzog zu uns. Donnerstag nach dem Frühgymnastik und der Morgenandacht fuhren wir nach Alt St. Johann, wo wir mit der Sesselbahn auf die Sellamatt schwebten.

Nach dem Mittagessen wanderten wir auf dem  Klangweg bis zur Station Iltios. Herr Pfarrer Herzog konnte uns viel über das Toggenburg erzählen, da er oft hier seine Schulferien verbracht hat. Von Iltios fuhren wir mit der Standseilbahn nach Unterwasser.  Freitagmorgen stiess Herr Pfarrer Bickel zu uns. An diesem letzten Tage  sind viele eigene Wege gegangen. Einige sind auf den Gamplüt gefahren andere sind zum Schönbodensee gewandert. Am Nachmittag hatten wir die Gelegenheit eine 100-jährige Handstickmaschine, die noch voll Funktionsfähig ist, zu besichtigen. Am Abend sassen wir noch gemütlich zusammen und den beiden Organisatorinnen wurde ein Präsent als Dankeschön überreicht.

Samstag wurden die Koffer wieder eingeladen und wir mussten von Wildhaus Abschied nehmen. Die Rückfahrt ging über Rapperswil wo wir noch eine Stadtführung geniessen konnten. Allen, die diese Rentnerferien ermöglicht haben danken wir ganz herzlich. Ganz besonders danken wir Lidia Knobloch und Ruth Rellstab, denn die Ferien waren wieder wunderschön.

Ruth Bättig

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